LÖSUNGEN

Trennmittel (Trennstoffe)

Weltweit führend in der Entwicklung innovativer Trennmittel.

Trennmittel (im Druckguss spricht man auch von Trennstoffen) sind wichtiger Bestandteil vieler Fertigungsverfahren. Hoch spezialisierte Formtrennmittel können dabei helfen, die Produktivität zu steigern, die Lebensdauer von Werkzeugen, Guss- und Spritzformen zu verlängern, die Durchlaufzeiten zu verkürzen, die Qualität von Formteilen und Oberflächen zu verbessern sowie Ausschuss- und Fehlerquoten zu reduzieren – um nur einige der vielen möglichen Vorteile zu nennen.

Unsere Mission ist es, Ihren Fertigungsprozess zu verbessern, indem wir für Ihre spezifische Anwendung Trennmittel entwickeln, die Sie darüber hinaus bei Ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen. Unsere Trennmittel sind so konzipiert, dass sie den Wert Ihres Betriebs steigern, Ihren Prozess vereinfachen und häufige Probleme bei der Formgebung beseitigen, die Sie Zeit und Geld kosten können.

Wir arbeiten eng mit Ihnen und Ihrem Team zusammen, um die richtigen Trennmittel zur Verbesserung Ihrer Prozesse zu finden.

Konventionelle Trennmittel (Trennstoffe)

Wir bieten ein breites Portfolio an konventionellen (d. h. in jedem Zyklus aufzutragenden) Trennmitteln für die Bedürfnisse unserer Kunden. Unsere konventionellen Trennmittel bieten die folgenden Vorteile:

  • Sie sind auf Wasser- oder auf Lösungsmittelbasis erhältlich.
  • Sie sind je nach Anwendung als gebrauchsfertiges oder verdünnbares Produkt erhältlich.
  • Sie eignen sich für verschiedene Arten von Sprühgeräten.
  • Je nach Anwendung und gewünschten Fließeigenschaften sind maßgeschneiderte Verdünnungsraten möglich.
  • Sie eignen sich hervorragend für Formteile mit hochkomplexer Geometrie.
  • Ablagerungen und Verkrustungen in Formen werden auf ein Minimum reduziert.

Semi-permanente Trennmittel (Trennstoffe)

Die heute eingesetzten hoch entwickelten semi-permanenten Trennmittel auf Wasser- oder Lösungsmittelbasis bieten Ihnen eine ganze Reihe potenzieller Vorteile. Mit semi-permanenten Trennmitteln steht der Industrie eine praktikable Alternative zu den traditionell verwendeten Trennmitteln zur Verfügung, die werksweit pauschal als Spray oder in jedem Zyklus neu aufgetragen werden und damit einen hohen Verbrauch aufweisen. Vorteile für unsere Kunden:

  • Mehr Entformungen zwischen den Anwendungen als bei herkömmlichen Trennmitteln
  • Mehr Formgebungszyklen pro Arbeitsschicht
  • Geringe Produktmenge pro Anwendung, was zu einer saubereren Arbeitsumgebung mit weniger Lagerbedarf beiträgt
  • Reduzierung der Ausschussrate
  • Deutlich längere Lebensdauer Ihrer Formen dank der Schutzeigenschaften
  • Fertigung komplexerer Formteil- und Formstrukturen dank einfacher und doch präziser Aufbringung des Trennmittels
  • Gleichbleibend gutes Erscheinungsbild Ihrer Formteile

Silikonfreie Trennmittel (Trennstoffe)

Chem-Trend hat eine äußerst leistungsfähige Palette von innovativen und nachhaltigen Trennmitteln entwickelt, die ganz ohne Silikon auskommen. Silikonfreie Trennmittel bieten Ihnen eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Sie reduzieren ölige Rückstände und ermöglichen eine einfachere Lackierung und Beschichtung nach der Entformung.
  • Sie reduzieren das Kontaminationsrisiko und eliminieren kostspielige Schritte aus den Fertigungsprozessen, was die Produktivität erhöht und Betriebskosten senkt.

Warum sollten Sie sich für Trennmittel von Chem-Trend entscheiden?

Echter Nutzen

Echter Nutzen von Trennmitteln: Kostenreduzierung

Wir wollen Ihnen, unserem Kunden, echten Nutzen bieten. Unser branchenführendes Sortiment an Trennmitteln umfasst wässrige und lösungsmittelbasierte Produkte sowie silikonbasierte und silikonfreie Produkte in semi-permanenten oder konventionellen Produktformulierungen. Bei uns finden Sie das richtige Produkt zur Optimierung Ihrer täglichen Abläufe. Mit unseren Lösungen können Sie nicht nur kostspielige Fertigungsprobleme bewältigen, sondern auch dank der Leistungsfähigkeit der Trennmittel die Prozesseffizienz und die Produktqualität verbessern.

Maximale Produktivität

Echter Nutzen von Trennmitteln: Produktivitätssteigerung

Chem-Trend bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Trennmitteln, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind und Ihre Ergebnisse maximieren. Jeder Formgebungsprozess ist in gewisser Weise einzigartig. Eine optimale Entformung erfordert einzigartige Lösungen. Unsere Expertenteams verfolgen einen praxisorientierten Ansatz und ermitteln gemeinsam mit Ihnen vor Ort vorhandenes Verbesserungspotenzial in allen Bereichen. Unser Forschungs- und Entwicklungsteam erarbeitet dann maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Betrieb.

Nachgewiesene Nachhaltigkeit

Chem-Trend Sustainability Handprint and Footprint

Viele unserer Kunden arbeiten unermüdlich daran, ihre Betriebsabläufe nachhaltiger zu gestalten. Sie entscheiden sich für Chem-Trend, weil wir uns von Anfang an darauf konzentriert haben, die Umweltbelastung durch unsere Produkte zu minimieren. Bereits in den 1960er-Jahren haben wir den ersten wasserbasierten Trennstoff entwickelt und vermarktet, der sich äußerst positiv auf die Gesundheits- und Sicherheitsaspekte von Druckgussanlagen auswirkte, da er im Gegensatz zu den damals gängigen Formentrennstoffen ganz ohne Grafit und Lösemittel auskam. Inzwischen richten wir unsere Bemühungen auf eine Vielzahl vermeidbarer Umweltbelastungen wie beispielsweise den Einsatz flüchtiger organischer Verbindungen (Volatile Organic Compounds, VOC) in lösungsmittelbasierten Trennstoffen. Heutzutage ist Chem-Trend führend in der Entwicklung innovativer Lösungen.

Unser Lösungsfinder hilft Ihnen, das richtige Trennmittel zu finden oder kontaktieren Sie uns noch heute.

NEUIGKEITEN
BROSCHÜREN

HERA™ Druckguss Trennstoffe

HERA™-Druckguss Trennstoffe – High Efficiency Release Agents – von Chem-Trend unterstützen die Druckgießbranche, ihre Produktivität in vielerlei Hinsicht zu steigern. Das wasserbasierten Produkte eignen sich sehr gut für die Herstellung von Strukturbauteilen in der Automobilindustrie oder zur Fertigung von langlebigen Komponenten in Konsumgütern, wie z. B. Haushaltsgeräten und vielen anderen Artikeln.

HERA™ Light für den Druckguss

Um ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Oberflächenfinish zu erhalten, kommt es beim Druckguss auf einen gleichmäßigen Auftrag des Trennstoffs auf die Form an. Um all dem vorzubeugen, hat Chem-Trend außerdem innovative UV-Formulierungen für die HERA™- und die HERA™ Light-Produktreihe entwickelt, die dazu beitragen, garantiert optimale Ergebnisse zu erzielen.

Die Trennstoffreihe Chem-Trend® SL-60XXX

Die hochqualitativen Produkte der Chem-Trend® SL-60XXX Reihe ermöglichen eine gute Abreinigung der Gussteile und eignen sich auch für den Einsatz bei Wärmebehandlungen. Darüber hinaus sind die Trennstoffe KTL-verträglich, d. h. sie beeinflussen die Lackierbarkeit von Metallen auch bei der kathodischen Tauchlackierung nicht. Ob Dichtkleben oder Strukturkleben – keiner dieser beiden Nachbereitungsschritte wird beeinträchtigt: die Trennstoffe sorgen für optimale Verbindung, auch mit anderen Werkstoffen.

Trennmittel ( Formentrennstoffe ) und Kolbenschmierstoffe für die Druckguss-Industrie

Chem-Trends Trennmittel ( Formentrennstoffe ) und Kolbenschmierstoffe für die Druckguss-Industrie setzen seit 50 Jahren Maßstäbe. In unserer Broschüre erfahren Sie mehr über Chem-Trends langjährige Erfahrung in der Druckguss-Industrie.

Trennmittel Systemlösungen für die Herstellung von Formbauteilen aus Verbundwerkstoffen

Chemlease® und Zyvax® aus dem Hause Chem-Trend bieten die komplette Palette an Trennmittel Systemlösungen und ermöglichen verbesserte Formgebungsprozesse für Verbundstoffe. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre.

Trennmittel Chem-Trend® PM‑J5525W hilft dabei, die Reinigung von JIGs zu vereinfachen.

Bei der Produktion von Gummi-Metall Verbundprodukten sorgt der Einsatz von Haftvermittlern dafür, dass die Haltevorrichtungen (JIGs) immer stärker verschmutzen. Diese Haftvermittlerrückstände sind nur unter großem Zeit- und Kostenaufwand zu entfernen. Die Anwendung des Trennmittels Chem-Trend® PM-J5525W auf die JIGs vor Produktionsstart sorgt dafür, dass nach Produktionsstop die JIGs wesentlich einfacher gereinigt werden können, ohne dass Lösemittel oder Sandstrahlen zur Reinigung erforderlich sind.

Entdecken Sie den interactiven digitalen Flyer über das Trennmittel Chem-Trend®PM‑J5525W zur JIG-Reinigung.

Trennmittel, Reiniger und Versiegler für die Verarbeitung von Polyurethan

Seit über fünfzig Jahren steht der Name Chem-Trend für Leistung und Service. Erfahren Sie in unserer Produktbroschüre für die Verarbeitung von Polyurethan, wie Chem-Trend auch Sie bei Ihren Herstellungsprozessen unterstützen kann.

FAQs (Oft gestellte Fragen)
Kann ein Trennmittel Probleme bei der Weiterverarbeitung des Formteils verursachen?

Wenn das Trennmittel nicht kompatibel mit den vorgesehenen Weiterverarbeitungsschritten ist oder wenn durch Überapplikation zu viel Trennmittelreste auf der Oberfläche des geformten Teils zurückbleiben, kann die nachträgliche Weiterbearbeitung negativ beeinflusst werden. Daher muss ein Trennmittel mit geeigneten chemischen Eigenschaften, die mit der nachträglichen Bearbeitung kompatibel sind, gewählt werden. Ebenso kann die Applikationsmenge sowie die Wahl eines Trennmittels mit geringem Transfer auf das Formteil, beispielsweise ein semi-permanentes Trennmittel, die erfolgreiche nachträgliche Bearbeitung unterstützen.

Welchen Einfluss haben die zu verarbeitenden Materialien (Verbundwerkstoffe, Kunststoff, Gummi etc.) auf die Wahl des empfohlenen Formtrennmittels?

Im Allgemeinen sollte das Trennmittel nicht chemisch kompatibel sein mit dem zu formenden Material. Indem sie eine gute chemische und physikalische Barriere zwischen Form und Formteil bilden, schützen sie die zu formende Material-Verbindung davor, chemisch mit der Form zu interagieren. Trennmittel und zu verarbeitendes Material dürfen untereinander nicht kompatibel sein, da der Trennmittelfilm ansonsten durchdrungen wird und das zu formende Material an der Formoberfläche anhaftet. Eigenschaften und physikalische Merkmale des Materials, z.B. Festigkeit und Abrasion, die oft durch Füllstoffe und Verstärkungsmittel beeinflusst werden, haben Auswirkungen auf die Wahl des Trennmittels. Verschiedene Metalllegierungen, Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere werden mit unterschiedlichen Formgebungsverfahren verarbeitet, die jeweils eigene Anforderungen an das Trennmittel stellen, was die Auswahl des Trennmittels ebenfalls beeinflusst.

Wie weit ist die Entwicklung von lösemittelbasierten hin zu wasserbasierten Formtrennmitteln fortgeschritten?

Das ist in hohem Maße abhängig von der jeweiligen Branche und den angewendeten Prozessen. Einige Branchen tolerieren aufgrund aktueller HSE-Richtlinien (Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltaspekte) oder anderer gesetzlicher Auflagen keine lösemittelbasierten Produkte mehr. Die Branchen Druckguss, Reifenherstellung und die allgemeine Gummiformung nutzen heute vorrangig wasserbasierte Trennmittel. In der Polyurethan-Industrie werden sowohl wasserbasierte als auch lösemittelbasierte Trennmittel eingesetzt, Verarbeiter von Verbundwerkstoffen und Thermoplasten nutzen derzeit prozessbedingt vorrangig lösemittelbasierte Trennmittel.

Wasserbasierte Produkte sind heikler in der Applikation, d.h. die Ausbildung des Trennfilms stellt eine größere Herausforderung dar, und sie haben langsamere Verdampfungsraten als lösemittelbasierte Produkte, was durch Applikationsmethode, Prozessbedingungen und Luftfeuchtigkeit beeinflusst werden kann. Dazu neigen wasserbasierte Produkte dazu, während des Formgebungsprozesses chemische Reaktionen zwischen dem auf der Formoberfläche verbliebenen Wasser und dem zu verarbeitenden Material zu verursachen. So werden zum Beispiel bei der Verarbeitung von Polyurethan Urea-Nebenprodukte erzeugt. Zudem erfordern wasserbasierte Trennmittel eine aufwendigere Technologie, um die Stabilität der Emulsion und die Widerstandsfähigkeit gegen Bio-Aktivität sicherzustellen. Dies muss berücksichtigt werden, um den Gebrauch von wasserbasierten Trennmitteln für weitere Branchen zu ermöglichen.

Wie kann offene Ware am besten verarbeitet werden?

Aerosolfreie Produkte werden bei der Verarbeitung von Thermoplasten am besten mit einer hochwertigen Spritzpistole oder einem taktgesteuerten Sprühgerät aufgetragen.

Wie sollte das Formtrennmittel aufgetragen werden?

Die Art der Applikation hängt von dem gewählten Träger, der Beschaffenheit des Trennmittels, dem Verfahren sowie der Prozessumgebung ab. Die Applikation ist ein entscheidender Aspekt, der die Leistung des Trennmittels stark beeinflussen kann. In der Regel wird das Trennmittel mittels einer Sprühpistole manuell oder automatisiert aufgetragen. In einigen Anwendungen werden programmierbare Sprühsysteme mit mehreren Düsen benutzt, welche die Applikation auch mehrerer Trennmittel ermöglichen. Die Größe der Düse kann variiert werden, um eine optimale Zerstäubung (abhängig von dem erwarteten Formgebungszyklus und der Viskosität des Trennmittels) sowie eine gute Filmbildung sicherzustellen. Die Sprühanwendung kann luftunterstützt sein (wenn Luft genutzt wird, um Tröpfchen zu zerstäuben) oder luftlos (wenn die Düse unter Hochdruck betrieben wird, um die notwendige Zerstäubung zu erreichen). Elektrostatische Sprühpistolen können ebenfalls genutzt werden, um feste oder flüssige Trennmittel aufzutragen. In einigen Anwendungen können die Trennmittel auch durch Aerosole oder durch manuelles oder automatisiertes Wischen aufgetragen werden.

Was sind die Vor- und Nachteile von silikonfreien Trennmitteln im Vergleich zu silikonhaltigen Trennmitteln?

Silikonhaltige Trennmittel:

  • bieten sehr gute Trenneigenschaften und Vorteile bei der Herstellung von Produkten mit langen Zykluszeiten.
  • In den meisten Fällen sind jedoch weitere Verarbeitungsschritte nach dem Spritzgießen erforderlich, bevor die Formteile lackiert oder verklebt werden können.

Silikonfreie Trennmittel:

  • Vor dem Lackieren oder Verkleben sind in der Regel keine zusätzlichen Verarbeitungsschritte nach dem Spritzgießen erforderlich.
Was sind die Vor- und Nachteile von silikonfreien bzw. silikonhaltigen Trennmitteln?

Silikonhaltige Trennmittel zeichnen sich durch einen sehr guten Trenneffekt aus, haben aber den Nachteil, dass das Nachbearbeiten der Teile, z.B. Verkleben oder Lackieren, nicht oder nur schwer möglich ist. Eventuell ist eine nachträgliche Bearbeitung der Formteile nötig.

Was sind die Hauptfunktionen eines Formtrennmittels?

Trennmittel bilden nicht nur eine physische und/oder chemische Barriere zwischen Form und Formteil, um eine leichte Entformung zu unterstützen, sie beeinflussen auch Prozessmerkmale wie die Fließgeschwindigkeit des zu formenden Materials und die Anzahl der Formgebungszyklen. Darüber hinaus haben Trennmittel Einfluss auf die Beschaffenheit von Formteilen, beispielsweise den Glanzgrad, die Formteil-Präzision und auf nachträgliche Weiterverarbeitungsschritte (z. B. Lackieren, Beschichten, Verkleben etc.). Auch haben Trennmittel Einfluss auf die Formwerkzeuge, die Formstandzeiten, die Wartungsintervalle und die allgemeine Produktivität.

Welche Faktoren müssen bei der Wahl eines Formtrennmittels beachtet werden?

Bei der Wahl eines Formtrennmittels müssen folgende Faktoren beachtet werden:

  • Material der Form / des Trägermaterials
  • Zu verarbeitendes Material
  • Prozessparameter:
    • Betriebstemperatur
    • Maschinengeschwindigkeit/ Zykluszeit
    • Druck
    • Spezifisches Formgebungsverfahren, z.B. Spritzgießen, Hochdruck, Verfahren, die zur Formgebung Schwerkraft nutzen, Kompression etc.
    • Schwankungen der Prozessvariablen
  • Formgeometrie
  • Nachträgliche Weiterbearbeitungsschritte (Verkleben, Beschichten, Lackieren)
  • Erwartetes Leistungsniveau und Produktivität (Anzahl guter Entformungen und defektfreier Teile pro Zeiteinheit)
  • Verfahrensbezogene Aspekte (Herausforderungen bei der Hohlraum-Befüllung, Metallverklebungen, prozessbedingte Ausschussraten, Schwankungen bei den Prozessvariablen etc.)
  • Anforderungen an die Formwartung (Frequenz der Formreinigung)
  • Geforderte Beschaffenheit der gefertigten Teile (Glanzgrad, Kratzbeständigkeit etc.)
  • Applikationsmethoden
  • Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltaspekte (HSE)
Was passiert wenn das Trennmittel zu dick aufgetragen wird?

Ein zu dickes Auftragen des Trennmittels bewirkt eine Überölung. Dies kann die Nachbearbeitung von Formteilen erschweren.

Was ist der Vorteil beim Einsatz von Spraydosen im Vergleich zu offener Ware?

Spraydosen haben den Vorteil, dass das Produkt durch das Sprühventil besonders dünn, gleichmäßig und mit kontrolliertem Sprühmuster aufgetragen werden kann. Dadurch kann eine Überölung verhindert und Material eingespart werden. Zusätzlich ermöglicht die Spraydose eine leichte Handhabung und Flexibilität.

Welche Auswirkungen haben Trennmittel-Ablagerungen auf Oberflächen?

Ablagerungen durch Trennmittel, Materialreste oder andere Nebenprodukte, die durch chemische Reaktionen in der Form erzeugt werden, beeinflussen die Formgebungs-Leistung in Bezug auf Hitzeübertrag, Maßgenauigkeit und Prozesseffizienz negativ. Ablagerungen in der Form müssen regelmäßig mechanisch oder chemisch entfernt werden, um eine kontinuierlich hohe Qualität der Formteile zu gewährleisten. Durch die so anfallenden Reinigungen entstehen Ausfallzeiten.

Hauptquellen für Ablagerungen sind:

  • Übermaß an Trennmittel auf der Form. Dies kann Ergebnis eines für die spezifische Anwendung ungeeigneten Trennmittels oder einer übermäßigen Applikation des Trennmittels auf die Form sein.
  • Mangelhafter Trennmittelfilm verursacht Ablagerungen durch Nebenprodukte oder Reste des zu formenden Materials während des Formgebungs-Prozesses.Dies kann Ergebnis eines für die spezifische Anwendung ungeeigneten Trennmittels beziehungsweise eines unzureichend ausgebildeten Trennfilm sein, so dass das zu formende Material an der Form anhaftet.
Welche technischen Trends bei den gefertigten Teilen beeinflussen die verschiedenen Arten von Trennmitteln?

Die Industrie nutzt neue und moderne Materialien, um Formteile mit besserer Leistung unter zunehmend anspruchsvollen Einsatzkonditionen herzustellen. Diese modernen Materialien sind nicht immer leicht zu entformen. Ein illustratives Beispiel stammt aus der Automobil-Produktion, wo geformte Antriebskomponenten chemischen und physikalischen Herausforderungen ausgesetzt sind und aggressiveren Betriebsbedingungen standhalten müssen. Die neu entwickelten, widerstandsfähigeren Materialien, beispielsweise Fluoro-Polymer basierende Verbindungen, müssen aufgrund ihrer höheren Stückkosten bei hohen Produktionsraten und mit minimalen Ausschussraten gefertigt werden. Neu entwickelte Materialien stellen regelmäßig neue Anforderungen an die Entwicklung geeigneter Trennmittel.

Auch der Anspruch an das Erscheinungsbild von Formteilen wird höher und in vielen Fällen sollen diese nach ihrer Entformung nur minimale Nachbearbeitung benötigen. Sichtbare Automobil-Komponenten wie Lenkräder oder Armaturenbretter erfordern gleich nach der Entformung eine gute Oberflächenbeschaffenheit hinsichtlich Textur, Glanzgrad und Kratzresistenz.

In den letzten Jahren erfuhr die Aluminiumverarbeitung im Hochdruck-Guss eine Steigerung der Formkomplexität, gleichzeitig werden zunehmend Semi-Solid- und Squeeze-Guss-Verfahren eingesetzt. Dazu kommt eine Reduktion der Zykluszeiten und ein weiterer Anstieg der Formwerkzeug-Temperaturen. Diese Faktoren erfordern verbesserte Eigenschaften des Trennmittels zur Verhinderung des Festklebens von Metall sowie bessere Entformungs- und Schmiereigenschaften, um hochqualitative Teile unter anspruchsvolleren Bedingungen zu produzieren. Dies muss erreicht werden, ohne dass bei den anderen Leistungsattributen des Trennmittels Abstriche gemacht müssen.

Der Bau komplexerer und anspruchsvollerer Formwerkzeuge nimmt auch in anderen Branchen zu, zum Beispiel bei der Herstellung von Niederquerschnittsreifen in der Reifenindustrie. Diese stellen hinsichtlich Entformbarkeit und Gummifluss höhere Ansprüche an das Trennmittel. Dabei muss ein sehr gutes Erscheinungsbild der Reifen nach der Entformung gewährleistet sein.

Ein weiterer Aspekt bei der Herstellung von Formteilen ist die Nutzung von Prozesshilfsmitteln, die nur geringe Mengen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) ausstoßen. Das ist das Ergebnis strengerer HSE-Regularien insbesondere in den Fällen, in denen Anwender direkt in das Verfahren involviert sind, zum Beispiel bei der Verarbeitung von Verbundwerkstoffen. Der Fokus bei der Entwicklung künftiger Trennmittel wird zunehmend darauf liegen, Umwelt- und Sicherheitsaspekte stärker zu berücksichtigen. Gleichzeitig sollen künftige Produkte in ihrer Leistung den gegenwärtig eingesetzten Produkten mindestens gleichkommen beziehungsweise diese übertreffen.

Eine Marke von Freudenberg.
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