Konventionelle Trennsysteme

Die Technologie zur konventionellen Formentrennung (auch „verlorene Form“ genannt) wird verwendet, wenn für die Entformung eine zusätzliche Schmierung erforderlich ist und wenn dieser Parameter andere auf die Entformung bezogene Aspekte überwiegt. Aufgrund dieser Schmierung wird eine große Menge der Trennschicht „geopfert“ und mit dem Teil bei der Entformung entfernt. Deshalb wird das Trennmittel nach jedem Formzyklus in der Regel erneut angewendet, um dieselbe Leistung sicherzustellen. Diese Produkte wurden eigens für die leichtflüssige Beschaffenheit entworfen. Gemäß der Anforderung müssen sie auf das Formteil übertragen werden. Chem-Trend bietet konventionelle Produkte, die für Situationen geeignet sind, in deneni Hochglanz oder ein mattes Finish erforderlich ist. Außerdem sind sie für nichtkosmetische Anwendungen bei lösemittelbasierten oder wasserbasierten Optionen geeignet sind.

Bei Verbundwerkstoffanwendungen verwendete konventionelle Formentrennstoffe sind mittlerweile selten und werden für eine begrenzte Anzahl von Anwendungen genutzt. Letztendlich ist aber das Ergebnis ist ebenso entscheidend. Aus diesem Grund bieten wir eine breite Produktpalette und prüfen jeden Einzelfall im Hinblick auf Forschung, Überprüfung und Handhabung. Während des ganzen Prozesses.

Zyvax® Trennmittel wurden gezielt entwickelt, um den Anforderungen von Formern von Verbundwerkstoffen für die Luft- und Raumfahrtindustrie Rechnung zu tragen. Um ein für Ihren Prozess optimiertes Trennmittel zu finden, ist eine breite Auswahl an Produkten vorhanden.

NEUIGKEITEN
BROSCHÜREN

Trennmittel Systemlösungen für die Herstellung von Formbauteilen aus Verbundwerkstoffen

Chemlease® und Zyvax® aus dem Hause Chem-Trend bieten die komplette Palette an Trennmittel Systemlösungen und ermöglichen verbesserte Formgebungsprozesse für Verbundstoffe. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre.

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März 3, 2020

JEC World 2020

Paris, Frankreich
Chem-Trend begrüßt Sie bei der JEC World 2020 in Halle 5 an Stand N9 und stellt Trennmittel Systemlösungen der Marken Chemlease® und Zyvax® für Automotive sowie Luft- und Raumfahrt vor.
FAQs (Oft gestellte Fragen)
Beim Auftragen entstehen Schlieren. Was kann ich tun?

Viele der Faktoren, die eine Trübung verursachen, führen auch zu Schlieren. Nach unserer Erfahrung sind Schlieren, die nach Anwendung des Trennmittels auftreten, meistens das Resultat von Verunreinigungen, eingeschlossener Feuchtigkeit oder unsachgemäßer Anwendung und Anwendungstechniken. Vorausgesetzt, dass die Form richtig gereinigt wurde, ist die Art und Weise des Trennmittel-Auftrags entscheidend. Versiegler und Trennmittel sollten mit Tüchern aus reiner Baumwolle in einer leichten, gleichmäßigen Schicht aufgetragen werden. Benutzen Sie keine synthetischen Tücher, da das Lösemittel im Trennmittel oder Versiegler die Fasern dieser Tüchern angreift, was zu Schlieren auf der Oberfläche führen kann. VERWENDEN SIE DIE TÜCHER IMMER NUR EIN MAL!!! Die Betriebsumgebung und die atmosphärischen Bedingungen können bei der Bildung von Schlieren eine wichtige Rolle spielen. Schlieren können auftreten, wenn die Form kühler ist als die Raumtemperatur. Dies kann zur Bildung von Kondenswasser innerhalb des ausreagierenden Trennmittelfilms führen.

Auf der Form hat sich ein trüber Schleier gebildet. Wodurch wird dieser verursacht und wie kann ich ihn beseitigen?

Trüber Schleier auf der Form nach der Anwendung eines Trennmittel (vor der Formgebung): Dies kann durch eine Reaktion zwischen dem Trennmittel und vorhandenen Verschmutzungen auf der Formoberfläche oder durch Styrol, welches an der Formoberfläche gebunden wird, entstehen. Weitere Ursachen können der Einschluss von Feuchtigkeit im Trennmittelfilm sein (bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit), verunreinigte Reinigungsutensilien oder Kondensation (insbesondere dann, wenn die Form kühler ist als die Luft).

Trüber Schleier nach der Entformung: Hitze kann als Katalysator wirken und Feuchtigkeit, nicht reagiertes Styrol oder andere nicht ausreagierte Materialien durch die Formmatrix treiben und während der Formgebung zwischen der Formoberfläche und dem semipermanenten Film einschließen. Nach mehreren Entformungen kann das Styrol zu einem zähen Film auf der Formoberfläche polymerisieren. In der Regel muss die Form vollständig aufbereitet werden, um dieser Ablagerung zu entfernen.

Was kann ich tun, wenn Bereiche der Form zu Verklebungen führen?

Evaluieren Sie zunächst den Bereich der Formoberfläche, der zu Anhaftungen führt. Führen Sie an verschiedenen Stellen der Form einen Klebeband-Test durch, um festzustellen, ob das Problem mit der Anwendung verbunden ist. Handelt es sich um ein wiederkehrendes Problem in nur einer Form oder nur einem bestimmten Bereich der Form? Abrieb, scharfe Kanten oder Entformungsschrägen können eventuell zu Anhaftungen führen. Ist der Bereich beim Auftrag des Trennmittels schwer zu erreichen? Bestimmte Bereiche, z.B. scharfe Kanten oder andere Stellen, an denen erhöhter Abrieb stattfindet, müssen eventuell öfter eingetrennt werden.

Was soll ich tun, wenn nicht katalysiertes Rohharz oder übersprühter Gelcoat in die Form gelangt?

Gelcoat Over-Spray: Eine Übersprühung mit Gelcoat muss katalysiert werden. Auch wenn sich durch Übersprühen nur ein dünner Film in der Form bildet, wird dieser dennoch fest. Solange der Film noch nicht vernetzt ist, kann er in der Regel mit einem Tuch und einem hochwertigen Reiniger abgewischt werden. Anschließend kann das Trennmittel erneut aufgetragen werden.
Sie können den Gelcoat jedoch auch vollständig aushärten lassen und dann aus der Form abziehen. Wenn Over-Spray auf einer Formoberfläche aushärtet, auf der sich kein Trennmittel befindet, muss die Form in den meisten Fällen komplett gereinigt werden.

Rohes oder nicht katalysiertes Harz: Befeuchten Sie ein Tuch mit einem hochwertigen Reiniger und wischen Sie das Harz von der Formoberfläche ab. Verwenden Sie so wenig Reiniger wie möglich und üben Sie nur so viel Druck aus wie unbedingt nötig, damit nicht das komplette Trennmittel von der Form gewischt wird. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass das unkatalysierte Harz vollständig von der Formoberfläche entfernt wurde. Auch eine dünne, nicht ausgehärtete Harzschicht könnte bei der nächsten Entformung zu Problemen führen. Nach der Beseitigung des unvernetzten Harzes können Sie erneut Trennmittel auftragen und den Prozess fortsetzen.

Warum entstehen in nicht glatten Bereichen der Form Verklebungen und Ablagerungen?

Mit ein paar Vorkehrungen kann bei dieser Art von Oberflächen das gleiche Ergebnis wie bei einer polierten, glatten Oberfläche erzielt werden. Ablagerungen an den nicht glatten Bereiche haben im Allgemeinen die gleiche Farbe wie das eingesprühte Gelcoat. Ursache von Ablagerungen in den Rillen des Musters sind in der Regel:

1) Das Trennmittel gelangt nicht in bis die Spitzen der Vertiefungen des Musters, so das kleine Teile vom Gelcoat oder dem Harz in der Form verbleiben und sich mit jedem weiteren Zyklus immer weiter aufbauen.

2) Durch unzureichende Applikationsmethode sammelt sich das Trennmittel in diesen Bereichen an, so dass es unter Umständen nicht vollständig austrocknen, vernetzen oder seine vollständige chemische Beständigkeit entwickeln kann. Das Trennmittel bildet auf der Oberfläche eine Film und kann freies Styrol aus dem Gelcoat oder dem Harz anziehen. Da das Styrol im Harz wie ein Lösemittel wirkt, dringt es in die schwer zu trennenden Bereiche ein und beschleunigt so den Aufbau von Ablagerungen und das Anhaften von Formteilen. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, diese Bereiche gründlich zu bürsten und zu polieren, so dass Rückstände in den tiefen Rillen der Muster möglichst vollständig entfernt werden.

Eine Marke von Freudenberg.
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